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Einführung in die Psychoanalyse

Sigmund Freud - Vater vieler Psychotherapie- und Coachingformen...

Der theoretische Hintergrund der Psychoanalyse ist, dass unbewusste Persönlichkeitsanteile bestimmend für das Verhalten eines Menschen sind.

Die Psychoanalyse oder die tiefenpsychologisch orientierte Arbeit zählen zu den sogenannten psychodynamischen Verfahren.

Die Psychoanalyse wurde von Sigmund Freud  zwischen 1890 und 1939 entwickelt.

Die aus der Psychoanalyse entwickelte „Neurosen-Lehre“ gilt als Verständnismodell bestimmter psychischer Belastungen (ungelöste frühkindliche Konflikte werden später wieder aktiviert). In der Psychoanalyse geht es unter anderem um die Phasen der kindlichen Entwicklung.

 

Freud beschreibt die unterschiedlichen Abwehrmechanismen.

Grundannahmen der Psychoanalyse

 

  • Der Mensch durchläuft in seinem Reifungsprozess bestimmte Phasen. 

  • Die ersten 6 Lebensjahre eines Menschen prägen seine Persönlichkeit entscheidend und beeinflussen das spätere Verhalten - ob im Privatleben oder im Beruf.

  • Emotionale Probleme entstehen durch innere Konflikte.

  • Innere Konflikte sind in der Regel unbewusst. Sie sind durch einen seelischen Vorgang charakterisiert, der als Verdrängung bezeichnet wird.

  • Das Bewusstwerden eines inneren Konflikts lässt das Symptom „verschwinden“. 

  • Ziel der psychoanalytischen Therapie ist es, einen Konflikt wieder bewusst werden zu lassen und somit die Verdrängung auszuheben.

 

Freud prägte den Begriff des Unbewussten. Auch hier gibt es einige Grundannahmen:

  • Der überwiegende Teil der Informationen und Erfahrungen, die Menschen im Laufe ihres Lebens aufnehmen und verarbeiten, bleiben unbewusst.

  • Warum? Die „Speicherung“ von bestimmten Erfahrungen und Erlebnissen im Unterbewusstsein sorgt für eine Entlastung des Nervensystems. 

  • Einige der gesammelten Erfahrungen sind an schmerzhafte Empfindungen gekoppelt und die Seele des Menschen hat nach Freud die Tendenz, unangenehme Empfindungen zu vermeiden. Freud selbst bezeichnete diesen Vorgang als „Vermeiden von Unlust“

  • Das Unbewusste nutzt unter anderem Träume, die therapeutisch von Nutzen sind, um Erfahrungen, schmerzhaft oder nicht, zu verarbeiten. 

Freud stellte die Theorie auf, dass der Mensch stark von sogenannten Trieben gesteuert sei. Diese Triebe sind meist darum bestrebt, unmittelbar Befriedigung zu erleben.

Freud entwickelte das für die Arbeit wichtige Instanzenmodell, um die Psyche für Menschen besser verständlich werden zu lassen. Er prägte die Begriffe "Es", "Ich" und "Über Ich".

 

Ein gesunder Mensch ist nach Freud in der Lage, sowohl seine inneren Antriebe wahrzunehmen und zu erfüllen, als auch den Anforderungen der Außenwelt (Verantwortung für z.B. Frau und Kinder,  Arbeit, Anforderungen der Gesellschaft,…) nachzukommen. 

Mit dieser Fortbildung erhalten Sie einen Einstieg in die psychoanalytische Arbeit und lernen Methoden, die Sie im Anschluss auch in Ihrer Arbeit einsetzen können.

 

Am Ende der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihnen diese Fortbildung bescheinigt. 

Trainer: Benjamin Lange

Online Medium: Zoom

Termin:16.08.2020

Uhrzeiten: 09:00 - 17:30 Uhr

Kosten: 250,00 EUR

Kontaktformular

Email: info@lange-institut.de

Telefon: 05181 - 917 39 32

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